Paderborner Bündnis gegen Rechts http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de Fri, 30 Mar 2012 10:41:25 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en - Veranstaltungshinweis - http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/03/30/veranstaltungshinweis/ http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/03/30/veranstaltungshinweis/#comments Fri, 30 Mar 2012 10:41:25 +0000 Administrator Aktuell http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/03/30/veranstaltungshinweis/

10.4. 19:00
Hörsaal C2, Uni
„Defamation“
Dokumentarfilm und Diskussion

„Defamation“ ist ein unkonventioneller Dokumentarfilm, in dem sich der israelische Filmemacher Yoav Shamir weltweit auf die Suche nach modernen Erscheinungsformen des Antisemitismus begibt und darstellt, wie Jüdinnen und Juden heute damit umgehen. Er führt auf seiner Reise diverse Gespräche und tangiert unter anderem die kritische Frage der Grenzziehung zwischen Antisemitismus und legitimer Kritik an der Politik des Staates Israel.
Dauer: ca. 93 min. Sprache: Englisch

11.4. 19:00
Hörsaal C2, Uni
Wie der Antisemitismus in die Köpfe kam und dort blieb
Vortrag und Diskussion

Der Antisemitismus führte im „Dritten Reich“ zum Holocaust, einer Politik des Völkermordes, die in der Geschichte einzigartig ist. Doch wo liegen seine Wurzeln in Deutschland und wie hat sich diese Geisteshaltung nach der Befreiung vom Nationalsozialismus bei großen Teilen der deutschen Bevölkerung weiter gehalten? Auf diese Fragen geht der Paderborner Soziologe Prof.Dr. Arno Klönne in seinem Vortrag ein. Anschließend wird es die Möglichkeit zur Diskussion geben.

12.4. 19:00
BDP Infoladen, Leostraße 75
Geschichte Jüdischen Lebens in Paderborn
Vortrag

Die Historikerin Margit Naarmann ist nicht nur eine der kenntnisreichsten Historiker*innen des jüdischen Lebens in der Neuzeit in Deutschland. Das Leben und insbesondere das Leben und die Verfolgung von jüdischen Erwachsenen und Kindern in Paderborn waren und sind Thema vieler ihrer Veröffentlichungen. Auch der persönliche Kontakt zu Überlebenden des Holocaust gibt ihren umfassenden Kenntnissen einen besondere Stellenwert.
In ihrem Vortrag berichtet sie eindrucksvoll über jüdisches Leben in Paderborn vor der Shoah.

13.4. 20:00
Caféte Kulturwerkstatt
Di Chuzpenics (Klesmer/Kiel)
& Support
Konzert
VVK 5€ / AK 7€

Lieder über Liebe, Armut und so manchen Tunichtgut, Tänze voll schwelgender Wehmut und schelmischem Übermut: Klesmer-Musik lebt da, wo Menschen sind – im alten jüdischen Zentrum Krakau ebenso wie im Waschsalon nebenan.
„Di Chuzpenics“ spielen jiddische Musik in ihrer ganzen Bandbreite und Bodenständigkeit. Vielfältiger Klesmer ohne Klarinette!

14.4. 14:00
Jüdischer Friedhof, Warburger Straße
Begehung des Jüdischen Friedhofes unter Leitung der Christlich-Jüdischen Gemeinde Paderborn.

14.4. 16:00
Hörsaal H5, Uni
Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Hugo Heinemann
Vortrag

Hugo Heinemann, 86, aus Rheda-Wiedenbrück, berichtet über die Hölle von Auschwitz, die er als jugendlicher durchleben musste. Als einer der wenigen noch lebenden Opfer des Terrorregimes kann er zutiefst beeindruckend Zeugnis über die Verhaftungen, Arbeits- und Konzentrationslager, sowie die Todesmärsche ablegen.

10.-23.4.
Eingangsfoyer, Uni
„Man hat sich hierzulande daran gewöhnt …“ Antisemitismus in Deutschland heute
Ausstellung

Die Wanderausstellung informiert über die Gefahren und Bedrohungen durch aktuellen Antisemitismus. Um die Wahrnehmung für dieses Problem in der Bevölkerung zu schärfen, wird die Alltäglichkeit des Antisemitismus aufgezeigt. Die Ausstellung thematisiert jedoch auch neue Formen von Antisemitismus wie beispielsweise den islamistischen Antisemitismus. Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Frage, was man konkret gegen Antisemitismus unternehmen kann.

10.-12.4.
Eingangsfoyer, Uni
Diskussionswand zum Thema Antisemitismus
Interaktion

Antisemitismus. Ein Thema, das seit 1945 mehr oder minder der Vergangenheit angehört? Ist das wirklich so? Was verbindest du diesem Wort? Hier kannst du deine Gedanken, Gefühle und Erfahrungen aufschreiben.
Am Donnerstag in der Mittagspause von 13-14 Uhr werden die Ergebnisse der Wand im
Mensafoyer vorgestellt.

Die Woche gegen Antisemitismus ist ein Gemeinschaftsprojekt des BDP Infoladen Paderborn, des AStA der Uni Paderborn, der Debating Society Paderborn, der Fachschaft Geschichte, Philosophie und Soziologie der Uni Paderborn, des Linken Forum Paderborn und des Projektbereich Eine Welt der Uni Paderborn, unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Die Eintritte zu den Veranstaltungen sind, bis auf das Konzert am 13.4., frei!

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Gegen den 1000-Kreuze-Marsch http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/03/06/gegen-den-1000-kreuze-marsch/ http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/03/06/gegen-den-1000-kreuze-marsch/#comments Tue, 06 Mar 2012 12:22:49 +0000 Administrator Aktuell http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/03/06/gegen-den-1000-kreuze-marsch/ Zum wiederholten Mal wollen am Samstag, 10. März 2012 fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen unter dem Motto „1000 Kreuze für das Leben“ in der Innenstadt von Münster demonstrieren. Mit ihrem Gebetszug wollen die Veranstalter „EuroProLife“ ein „Zeichen zum Gedenken der 1000 Kinder (Embryonen), die an einem gewöhnlichen Werktag in Deutschland getötet werden“ setzen.

Der Verband „EuroProLife“ besteht aus fundamentalistischen Christ*Innen, die nicht nur das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper der Frau in Frage stellen. Antifeminismus pur paart sich hier mit völkischem Familienverständnis und rechts-konservativen Ideologien. Sie bezeichnen sich selbst als „Lebensschützerinnen und Lebensschützer“. Dabei geht es ihnen eigentlich darum, Frauen das Recht zur Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben abzuerkennen und sie zurück an Heim und Herd zu schicken.

In die Mitte der Gesellschaft hinein
An vielen Punkten, an denen die fundamentalistischen Christ*Innen anderen Menschen die Selbstbestimmung und sogar die Existenzberechtigung absprechen, treffen sich diese inhaltlich mit dem rechts-konservativen Mainstream der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Das Problem dabei ist, dass diese Gruppen missionarisch ihre reaktionären Inhalte verbreiten und gezielt versuchen, z.B. über Veranstaltungen und Medienpräsenz wichtige gesellschaftliche Positionen zu besetzen und Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen.

Der „Abtreibungsmord am europäischen Volk“
Homosexualität und Schwangerschaftsabbruch, so der Veranstalter „EuroProLife“, würden zum Aussterben des „europäischen Volkes“ führen. Diese Anschauung, die sich die Reproduktion der eigenen „Rasse“ zur Aufgabe macht, offenbart rassistische Denkmuster und erklärt, warum sich auch in Münster jedes Jahr viele Neonazis dem „Gebetszug “ anschließen. Da überrascht es kaum, dass „EuroProLife“ in Anlehnung an den Begriff Holocaust vom „Babycaust“ spricht und damit den Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus relativiert. Die Übergänge zwischen „EuroProLife“ und Neonazis sind inhaltlich und personell erschreckend oft fließend.

Gegen den 1000-Kreuze-Marsch
Diese patriarchale, sexistische und autoritäre Vorstellung von Familie und Sexualität widerspricht einer eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Lebensweise, die die sexuelle Selbstbestimmung ebenso beinhaltet, wie eine bedürfnis- und lebenssituationsorientierte Antwort auf die Frage nach Schwangerschaft oder Elternschaft.

Deshalb fordern wir eine Entscheidungsfreiheit für oder gegen eine Abtreibung ohne Bevormundung. Jede Frau soll selbst über einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden können.
Wir wollen eine Gesellschaft in der eine Abtreibung kein gesundheitliches oder ökonomisches Problem für Frauen darstellt und die ohne die Angst vor dem moralischen Stigma zugänglich ist. Wir fordern das Recht auf eine selbstbestimmte Mutterschaft, ohne Eingriffe oder Belehrungen durch den Staat oder religiöse Institutionen.

Wir wollen aber auch eine Gesellschaft in der keine Frau psychische Probleme bekommt, weil sie sich „verpflichtet“ fühlt, abzutreiben, nachdem eine Pränatal Diagnose die Möglichkeit der „Behinderung“ des späteren Kindes ergeben hat.


Darum: „My body, my choice – für ein herrschaftsfreies und selbst bestimmtes Leben!“
Am 10.März in Münster fundamentalistische Christ*Innen abschirmen!

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3. März, Münster: Keinen Meter den Nazis! http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/02/21/3-maerz-muenster-keinen-meter-den-nazis/ http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/02/21/3-maerz-muenster-keinen-meter-den-nazis/#comments Tue, 21 Feb 2012 12:52:42 +0000 Administrator Aktuell http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/02/21/3-maerz-muenster-keinen-meter-den-nazis/ Aufruf des “Keinen Meter”-Bündnis

Am 3. März wollen Nazis durch Münsters Straßen marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie propagieren. Bereits 2006 verhinderten Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen einen Versuch von Nazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Nach wenigen Metern hatte es sich ausmarschiert. Die Straße war von vielen hundert Menschen besetzt, gemeinsam wurde so der Naziaufmarsch verhindert.

Seit Kurzem versucht sich in Münster eine kleine Gruppe von „Nationalen Sozialisten“ zu etablieren, bislang ohne nennenswerten Erfolg. Auch für den geplanten Aufmarsch im März werden sie wieder auf Unterstützung von außerhalb angewiesen sein. Bei dieser Gelegenheit gilt es an den antifaschistischen Erfolg von 2006 anzuknüpfen und den Nazis zu zeigen, dass es auch zukünftig eine verdammt schlechte Idee ist, zu versuchen, Nazi-Propaganda in Münster zu verbreiten, denn Faschismus ist keine Meinung sondern, ein Verbrechen !

Gegen Nazis in Münster …

In Münster haben es Nazis schwer öffentlich aufzutreten. Hier gibt es viele antifaschistische und zivilgesellschaftliche Initiativen und Menschen, so dass die Neonazis im Alltag auf Widerstand stoßen.

Wir wollen erst gar nicht, dass sich in Münster eine Nazi-Szene etabliert. Dort, wo sich Nazis erst einmal breit gemacht haben, stellen sie eine konkrete Gefahr für all jene dar, die nicht in ihr Weltbild passen. Nicht nur die Morde der Zwickauer Terrorzelle zeigen, dass Nazi-Ideologie immer Terror und Gewalt heißt. Seit 1990 wurden in Deutschland 182 Todesopfer rechter Gewalt gezählt. Jeden Tag werden Menschen aus rassistischen und rechten Motiven geschlagen, erniedrigt und bedroht. Oft werden diese Fälle von Polizei, Verfassungsschutz und Politik verharmlost oder ignoriert.

…und gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung überall

Antidemokratische, rassistische, antisemitische und sozialdarwinistische Einstellungen finden sich aber nicht nur bei Nazis, sondern stoßen auch in
der gesamten Bevölkerung auf teilweise große Zustimmungswerte. Der Beifall, den Thilo Sarrazin für seine Hetze gegen Migrant_innen und ALG II-Empfänger_innen bekommen hat, ist nur ein Beispiel von vielen.

Die alltäglichen Abschiebungen und Schikanen staatlicher Behörden gegen hier lebende Migrant_innen sind Formen von institutionalisiertem Rassismus und Ausgrenzung. Gerade in Zeiten von sich verschärfenden sozialen Verhältnissen und wirtschaftlichen Krisen finden ausgrenzende und rassistische Positionen Gehör. Immer dann, wenn rassistische, antisemitische und sozialdarwinistische Antworten auf die soziale Frage gegeben werden, müssen wir dem gemeinsam die Idee einer solidarischen Zukunft entgegensetzen.

Gemeinsam gegen Nazis

Am 3. März wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen dafür sorgen, dass die Neonazis keinen Meter laufen. Wir wollen dieses Ziel in gemeinsamen Aktionen erreichen. Wir sind solidarisch mit allen, die sich den Neonazis und ihrer rassistischen Hetze entgegen stellen. Wir werden den Neonazis zeigen, dass wir sie weder in Münster noch anderswo dulden.

Keinen Meter den Nazis in Münster!
Gemeinsam gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!

mehr: Keinen Meter!

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http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/02/06/21/ http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/02/06/21/#comments Mon, 06 Feb 2012 13:42:45 +0000 Administrator Aktuell http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/02/06/21/ Samstag Nazi-Demo in Soest, mehr unter „Termine“!!

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Graue Wölfe heulen wieder http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/01/30/graue-woelfe-heulen-wieder/ http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/01/30/graue-woelfe-heulen-wieder/#comments Mon, 30 Jan 2012 10:23:29 +0000 Administrator Aktuell http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2012/01/30/graue-woelfe-heulen-wieder/ Der verlängerte Arm des türkischen Nationalismus

Vortrag mit anschließender Diskussion über den türkischen Nationalismus in der Türkei und in Deutschland am 03.2., 20 Uhr im Infoladen.

Der türkische Nationalismus gehört in der Türkei zur Staatsdoktrin. Nach dem Untergang des Osmanischen Reiches versuchte die türkische Republik eine einheitliche Nation zu schaffen. Schon die Jungtürken wollten vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges das Osmanische Reich reformieren und während des Weltkrieges vollendete Tatsachen schaffen. Der Genozid an den Armeniern ist ein Beleg dafür.

Der türkische Nationalismus ist ein Ergebnis des Zusammenbruches des Vielvölkerreichs und der Unabhängigkeitsbestrebungen der Nicht-Türken, aber auch die Sehnsucht der Jungtürken nach alter imperialer Größe in einem türkisch-nationalen Gewand. In der Gegenwart wird der türkische Nationalismus aus den innertürkischen Konflikten genährt.
Die Niederlage im Ersten Weltkrieg zerstörte den Größenwahn der Jungtürken und führte zur Besetzung des Osmanischen Reiches. Mit dem von Mustafa Kemal (später Atatürk) gewonnenen Unabhängigkeitskrieg konnte die Türkische Republik gegründet und die Wandlung in einen Nationalstaat vollendet werden.
Mit Alparslan Türkes kehrte der türkische Nationalismus in seinem Größenwahn zurück. Antikommunismus, Antisemitismus und ab den 1980er Jahren antikurdische Hetze, sind wichtige Stützpfeiler der von Alparslan Türkes gegründeten MHP (Partei der Nationalen Bewegung) und der Grauen Wölfe. Auch wenn die MHP der Türkei heutzutage bürgerlicher und gemäßigter daherkommt, versuchen sie stets weiterhin ihre nationalistische Ideologie an die Menschen zu vermitteln.
Die nationalistische Ideologie übt u.a. durch die Anschläge in Solingen oder Mölln unter den türkischen Jugendlichen in Deutschland eine anziehende Faszination aus. Im Gegensatz zu früher werben die Ideologen durch mehr Freizeitangebote. Allein in NRW gibt es ca. 70 sogenannte Kultur- und Idealistenvereine.

Freitag, 3. Februar 2012, 20:00Uhr
im BDP Infoladen Paderborn, Leostraße 75

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Heiligabend 2011 http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/12/08/heiligabend-2011/ http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/12/08/heiligabend-2011/#comments Thu, 08 Dec 2011 14:59:35 +0000 Administrator Aktuell http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/12/08/heiligabend-2011/ Für den 24.12.11 ist in Bielefeld ein Naziaufmarsch geplant. Angemeldet wurde dieser von Sven Skoda aus Düsseldorf, nachdem der vorherige Anmelder Marcus Winter seine Anmeldung vom 06.08, nach dem missglückten Aufmarsch ebenfalls in Bielefeld, wieder zurück zog.
Angemeldet ist von 12:30 – 18:30 Uhr unter dem Motto „Der Repression entgegentreten – AJZ dicht machen“. Es soll vom Ostbhanhof losgehen, dann eine Zwischenkundgebung am AJZ geben und am Hauptbahnhof soll die Abschlusskundgebung statt finden.
Die Bullen haben den Aufmarsch bisher verboten. Was aber nicht heißt, dass er nicht doch statt finden kann, denn es wäre nicht das erste Mal, dass ein vorher verbotener Aufmarsch am Tag an dem er statt finden soll vom Gericht doch noch erlaubt wird.

Also:
Kommt am 24.12. alle nach Bielefeld zum Ostbahnhof!
Lasst uns die Nazis da blockieren, wo sie starten wollen!
Lasst uns auch diesen Aufmarschversuch zum Desaster machen!

Genauere Infos + Updates bei nazistopping.de

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Kundgebung: Nach der Schändung der Gedenkstätte – Jetzt öffentlich protestieren: Neonazis in Detmold stoppen! http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/11/16/kundgebung-nach-der-schaendung-der-gedenkstaette-jetzt-oeffentlich-protestieren-neonazis-in-detmold-stoppen/ http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/11/16/kundgebung-nach-der-schaendung-der-gedenkstaette-jetzt-oeffentlich-protestieren-neonazis-in-detmold-stoppen/#comments Wed, 16 Nov 2011 16:07:21 +0000 Administrator Aktuell http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/11/16/kundgebung-nach-der-schaendung-der-gedenkstaette-jetzt-oeffentlich-protestieren-neonazis-in-detmold-stoppen/ Samstag, 19. November 2011 um 14.00 Uhr

Ameide / Bruchstraße
32756 Detmold

Gegen Verleugnung, Verdrängung und Verharmlosung

Nach der Gedenkfeier zur Pogromnacht am 9. November in Detmold wurde der Gedenkstein in der Lortzingstraße, dem Standort der ehemaligen Synagoge, unter anderem mit einem Hakenkreuz besprüht.

Dagegen protestieren wir öffentlich.

Der Protest richtet sich ausdrücklich auch gegen verharmlosende Aussagen des Polizeilichen Staatsschutzes für Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld, demnach „von verstärkten Aktivitäten in Detmold aus dem rechten Spektrum oder einer festen Szene“ derzeit nicht gesprochen werden könne.

Denn: In Detmold gibt es seit Jahren eine gefestigte und vernetzte neonazistische Szene, die auch polizei-, als auch durch mehrere rechtskräftige Urteile wegen Körperverletzungsdelikten und Bedrohungen, gerichtsbekannt ist.

Wir erinnern an die lange Kette antisemitischer Schändungen in Detmold – etwa der Zerstörung von Grabsteinen auf dem jüdischen Friedhof im Jahre 2000.

Wir berichten von Menschen, die in den letzten Monaten in Ostwestfalen-Lippe bei einer insgesamt expandierenden rechten Szene von neonazistischen Einschüchterungen und Gewalttaten betroffen waren.

Wir werden verdeutlichen, dass die Spur der Kontakte der mordenden Zwickauer Neonazis und ihrem Netzwerk nicht nur in den benachbarten Landkreis Schaumburg, sondern auch zur ehemaligen „Nationalistischen Front“ in Detmold-Pivitsheide führt.

Neonazis haben in der Bundesrepublik in den vergangenen 20 Jahren 138 Menschen getötet – jetzt sind es zehn mehr.

Wir machen zum Thema, dass Akteure, die in der Vergangenheit wegen extremer Gewalttaten, oder auch im Zusammenhang mit Sprengstoff, verurteilt wurden, nach wie vor in Ostwestfalen-Lippe in neonazistischen Organisationen politisch aktiv sind – zum Beispiel im Detmolder Ortsteil Berlebeck.

Bis hierher und nicht weiter!

Die Neonazis mit ihrer menschenverachtenden und rassistischen Ideologie müssen erkennen, dass wir es sind, die Zivilgesellschaft, die ihr Grenzen auferlegt und deutlich macht: „Bis hierher und nicht weiter!“

Die unzähligen neonazistischen Gewalttaten in den letzten Jahren haben gezeigt, dass extrem rechte Weltanschauung per se gewalttätig ist. Sie beinhaltet das Recht des Stärkeren, die Ausgrenzung von Minderheiten und Andersdenkenden. Ziel der Angriffe sind Menschen aus ganz bestimmten Gruppen: Flüchtlinge, Migranten, Jüdinnen und Juden, Obdachlose, Homosexuelle, Behinderte oder Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Somit ist die Aussage, dass Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist, nicht nur auf den historischen Nationalsozialismus anwendbar. Sie hat eine traurige Aktualität.

Extrem rechte Gewalt wird auch dadurch motiviert, dass sie Akzeptanz in Teilen der Gesellschaft findet oder dort ignoriert wird.

Toleranz für Neonazismus und Rassismus darf es nicht geben. Darum ist bei der Bekämpfung der extremen Rechten auch die ganze Gesellschaft gefragt.

Antifaschistische Initiativen aus dem Kreis Lippe.

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Seminar http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/11/04/seminar/ http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/11/04/seminar/#comments Fri, 04 Nov 2011 18:41:59 +0000 Administrator Aktuell http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/11/04/seminar/ Schulklassen in 90 Minuten über Nazis und deren Ideologie aufklären

Wie eine Pressemitteilung vom 06. April diesen Jahres verkündete, hat sich in Paderborn das Bündnis gegen Rechts Paderborn gegründet. Wie auf der Bündnis-Homepage nachzulesen ist, möchte das Bündnis vor allem Aufklärungsarbeit leisten. Sei es in Form von Vorträgen in verschiedenen Institutionen, Informationsständen in der Stadt oder, wie im aktuellen Vorhaben, in weiterführenden Schulen in und um Paderborn.
Das Vorhaben findet in Anlehnung an das Dortmunder Modell „90 Minuten Gegen Rechts“, ein Angebot der DGB Jugend Dortmund, statt. Insgesamt handelt es sich dabei um fünf Module, die folgende Themen behandeln:
1. Das Versteckspiel – Lifestyle, Symbole und Codes der extremen Rechten
2. Rechtsrock – Musik als Köder
3. Argumente gegen rechte Parolen und Aussagen
4. Rechte Strukturen in Paderborn
5. „Die Vergangenheit in der Gegenwart“ – Historischer Nationalsozialismus am Beispiel der Wewelsburg und dem Stalag 326 in Stukenbrock
Um sicher zu stellen, dass nur geschulte Menschen in die Schulen gehen, um den SchülerInnen die fünf Module näher zu bringen, hat das Bündnis eine entsprechende Schulung organisiert. Diese findet am Wochenende des 19.11. und 20.11. in der Universität statt. Das Seminar wird jeweils von 12:00 bis 18:00Uhr stattfinden und von erfahrenen TeamerInnen aus dem Dortmunder Kreis geleitet, weshalb es an dem Wochenende auch nicht um Paderborn geht, sondern um Dortmund. Ein Städtebezug findet jedoch nur in den Modulen vier und fünf statt. Essen und Trinken, so wie die Schulung selber, wird dabei von den bündnistragenden Gruppierungen organisiert und finanziert.
Das Bündnis möchte gerne so vielen Menschen wie möglich die Möglichkeit bieten, an dieser Schulung teilzunehmen. Deshalb besteht auch für Studierende der Universität Paderborn die Möglichkeit, sich anzumelden. Nach einer erfolgreichen Teilnahme (Anwesenheit über die komplette Dauer an beiden Tagen) besteht die Möglichkeit, über das Bündnis in die Schulen zu gehen, um dort die Module gemeinsam mit den SchülerInnen anzuwenden.
Thematisch wird es an dem Wochenende nicht nur um den Inhalt der Module selber gehen, sondern vor allem auch um Methoden, die in den Klassen angewendet werden können, um effektive Aufklärungsarbeit über extrem Rechte in Schulen leisten zu können.
Das Angebot ist insbesondere für Menschen interessant, die bereits mit Jugendlichen arbeiten oder in Zukunft arbeiten werden, da es für diese wichtig und hilfreich sein könnte, wenn sie für aufkommende Probleme in ihren Klassen bereits pädagogische Methoden kennen, die sie auch anwenden können.

Falls das Interesse an einer Teilnahme besteht, kann die Anmeldung bis spätestens 14.11.2011 an Bündnis unter buendnis@gmx.de geschickt werden. Um eine möglichst intensive und gute Schulung bieten zu können, ist die TeilnehmerInnenzahl auf 25 Personen beschränkt.

in Kooperation mit

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Exkursion Wewelsburg http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/10/14/exkursion-wewelsburg/ http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/10/14/exkursion-wewelsburg/#comments Fri, 14 Oct 2011 14:25:22 +0000 Administrator Aktuell http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/10/14/exkursion-wewelsburg/ Ideologie und Terror der SS

Führung und Seminar in der Wewelsburg

Das Paderborner Bündnis gegen Rechts bietet am Sonntag den 23.10.2011 eine kostenlose Führung durch die Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ in der Wewelsburg an. Das Gesehene soll in einem anschließenden Seminar aufgearbeitet werden.

Ablaufplan:
10:00 Uhr: Führung durch die Dauerausstellung
12:30 Uhr: Stadtführung, es geht u.a. zum KZ
13:30 Uhr: Mittagessen
Ab ca. 14 Uhr: Seminar
Ende ca. 16:30 Uhr

Mittagessen und Kaffee am Nachmittag sind inklusive. Die gesamte Exkursion ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.

Bei Interesse meldet Euch bitte bis zum Freitag, 21. Oktober, bei Philipp Kaibel unter kaibel@asta.upb.de.

Informationen zur Ausstellung gibt es auf der Seite des Kreismuseums.

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In Prosion my whole life http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/10/11/in-prosion-my-whole-life/ http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/10/11/in-prosion-my-whole-life/#comments Tue, 11 Oct 2011 08:43:27 +0000 Administrator Aktuell http://paderbornerbuendnisgegenrechts.blogsport.de/2011/10/11/in-prosion-my-whole-life/ Filmvorführung mit anschließender Diskussion
Freitag, den 14.10.11, 20:00Uhr, BDP Infoladen Paderborn, Leostraße 75

Der Film erzählt die Geschichte der Reise des jungen William Francome, der in derselben Nacht zur Welt kam, in der Mumia Abu-Jamal verhaftet und des Mordes an einem Polizeibeamten angeklagt wurde – am 9. Dezember 1981.

Mit 24 Jahren macht sich der weiße Mittelklassejunge auf die Suche nach der Geschichte des preisgekrönten afro-amerikanischen Journalisten aus den Sozialsiedlungen Philadelphias, dessen Todesurteil ihn sein ganzes Leben lang begleitet hat. Seine bewegte Reise in die Abgründe Nord-Amerikas führt ihn zu interessantesten und kontroversesten VordenkerInnen des Landes.

Im Gespräch mit MenschenrechtsaktivistInnen wie Angela Davis, Amy Goodman und Noam Chomsky, KünstlerInnen wie Mos Def, Alice Walker oder Snoop Dog setzt Francome sich mit Rassismus, Klassenvorurteilen und den Widersprüchen und Schrecken der Todesstrafe auseinander. Die Reise führt ihn in die Slums von Nordphiladelphia und schließlich in den Todestrakt von Pennsylvania – zu Mumia Abu-Jamal selbst, der – von alten Fotos abgesehen – im ganzen Film nicht sichtbar ist: die zum Tod Verdammten Pennsylvanias dürfen heute nicht mehr gefilmt oder fotografiert werden.

Umso eindrucksvoller Mumias Stimme aus dem Off. Der Film liefert die bisher stärksten Argumente für ein neues Verfahren für Abu-Jamal, unter anderem die neuen Beweise für seine Unschuld, die während der Dreharbeiten von dem Heidelberger Autor Michael Schiffmann entdeckt wurden.

Die Raps von Snoop Dog, Rage Against the Machine und Mos Def sind der Puls des Films, die Schnitte sein Rhythmus – die Fakten seine aufrüttelnde Botschaft. Free Mumia!

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit einer Diskussion zu Thema Todesstrafe, auch „legal lyching“ genannt. Außerdem wird die anstehende Freilassungskampagne für Mumia Abu-Jamal kurz vorgestellt, die am 15.10.11 auf der Frankfurter Buchmesse beginnen wird.

„In Prision my whole life“. Freitag, den 14. Oktober um 20:00 im Infoladen, Leostr. 75

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